The WeFox #insurtech story is about augmenting rather than replacing agents

Insurance-Agent

When we did our roundup of the top InsurTech ventures by money raised, we missed WeFox (fka FinanceFox) and their $28m Series A in September 2016 (the news as reported in Techcrunch is here).

This week we dig more into the WeFox story. When a venture raises a big round from some smart VCs, they are probably doing something right. You don’t get $28m for a story, they must have serious traction.

Our research reveals that one bit of conventional wisdom about InsurTech maybe wrong. It also tells us more about the reality of the European venture scene.

Conventional wisdom says Insurance Agents are fading.

In one sense this is literal. The average age of an insurance agent or broker has steadily increased from 37 years in 1983 and is now 59. They will be retiring soon, are not digital native, built their business pre digital and see no reason to change now. In this post Amy Radin, outlined the pain very well when she wrote:

“The Agents have a poor survival rate: only 15% of agents who start on the independent agent career path are still in the game four years later. Base salary is negligible and it’s an “eat what you kill” business. This is a tough, impractical career path for most, and has become less attractive over time.”

So who would want to build a business catering to those dinosaurs? That is what WeFox is doing. They are clearly getting traction, so maybe conventional wisdom is wrong.

Conventional wisdom says replace agents with a digital system. That might be as simple as a comparison engine – which is doing well in emerging markets where first time insurance buyers need a lot of help- or as complex as a Robo Agent.

There are two reasons – other than WeFox traction – to indicate that conventional wisdom may be wrong:

  • A lot of the momentum in AI is in human augmentation, rather than in human replacement. When the stakes are high human augmementation is often more sensible – think driver assistance rather than driver replacement or doctor assistance rather than doctor replacement. This may also be true with insurance agents.
  • “Relationships are the one thing you cannot commoditize” (quote from Wikinomics). You want your agent empowered to offer better, faster, cheaper service. An App can simply leave you doing the hard work – and you might also like your agent.

What WeFox tells us about the European venture scene

WeFox is a Swiss company, founded in 2014. But they are based in Berlin (as per their Crunchbase profile. That is not even all in the European Union.

This trend to multi-location startups (which we first wrote about here) is one sign of closer integration within Europe. Moving from Zurich to Berlin may soon be no more remarkable than a venture moving from Kansas to New York. Culture and language ties will beat the simple mechanics of regulation.

This shows that the post Brexit landscape is becoming decentralized. There is no single hub. Instead we are seeing networks emerge with each node in the network serving key functions. In this emerging reality, corridors become key. These corridors such as between Zurich and Berlin as illustrated by WeFox, are more important than individual hubs.

Switzerland and Germany share a language (as does Austria). The WeFox site is all in German. At this time there seems to be no desire to sell to English speakers. My German is not good enough to write my posts in German, but was happy to have Google Translate do the job. Even better was that  Karlheinz Passler (founder of InsurTechTalk.com), offered to do the job properly and translate this article properly. Danke Karl. Check out what Karl is doing at InsurTechTalk.com.


BEI DER WEFOX #INSURTECH STORY GEHT ES DARUM VERSICHERUNGSVERMITTLER ZU UNTERSTÜTZEN, NICHT ZU ERSETZEN

Als wir unsere Übersicht der InsurTech Startups mit den höchsten Finanzierungsrunden erstellten, haben wir WeFox (ehemals FinanceFox) mit seiner im September 2016 durchgeführten 28 Millionen US-Dollar Series A Finanzierung vergessen (Techcrunch berichtete darüber).
In dieser Woche schauen wir uns die WeFox Story mal genauer an. Wenn ein Startup eine so große Finanzierung von mehreren etablierten VCs erhält, wissen die Investoren wahrscheinlich genauestens was sie tun. Für eine reine Luftnummer erhält WeFox keine 28 Millionen US-Dollar. Die müssen schon was ernsthaftes vorzuweisen haben.
Unsere Untersuchungen zeigt auf, dass unsere bisherige Einschätzung bzgl. InsurTech falsch sein könnte. Die Ergebnisse zeigen uns interessante Einblicke in die Praxis der europäischen Finanzierungsszene.
Die allgemeine Meinung ist, dass Versicherungsvermittler an Bedeutung verlieren werden

Ein Argument für diese These ist offensichtlich. Das durchschnittliche Alter der Versicherungsvertreter und Makler hat sich kontinuierlich von 37 im Jahr 1983 auf nun 59 Jahren erhöht. Da diese Vermittler nicht digital affin sind und bald in den Ruhestand gehen, haben sie auch keine Veranlassung ihre Agenturen zu digitalisieren. Im folgenden Beitrag von Amy Radin skizziert sie diese Probleme folgender maßen:
“Vermittler haben eine geringe wirtschaftliche Überlebenschance: Lediglich 15% der Vermittler, die diesen Karriereweg beginnen, sind vier Jahre später noch mit dabei. Die Basiseinnahmen sind so gering, dass es gerade zu Beginn der Tätigkeit darauf ankommt Abschluss-Provisionen zu erzielen, um das eigene Überleben zu sichern. Dies ist für die meisten ein zu harter und wenig attraktiver Karriereweg, der in den letzten Jahren weiter an Attraktivität verloren hat.”
Welcher Investor will diese Dinosaurier am Leben erhalten? Nun, WeFox tut es. Sie scheinen erstzunehmende Ergebnisse vorweisen zu können. Anscheinend liegen wir mit (unserer) allgemeinen Einschätzung bzgl. #Insurtech falsch.
Die langläufige Meinung ist, dass klassische Vermittler durch digitale Prozesse und Systeme ersetzt werden. Das kann zum Beispiel mit einem relativ einfachem Vergleichsportal – was in Wachstumsmärkten gut funktioniert, wo Erstkäufer noch relativ viel Hilfe benötigen – oder mit Hilfe von deutlich komplexeren Robo-Advisors umgesetzt werden.
Jedoch gibt es zwei Gründe – anders als bei der WeFox Traktion – die aufzeigen, dass die herkömmliche Einschätzung falsch sein könnte:
Eine Schwerpunkt im Bereich der künstlichen Intelligenz (AI) liegt in der intelligenten Unterstützung von Menschen, statt diese zu ersetzen. Wenn es um wirklich wichtige Dinge geht ist die Unterstützung der handelnden Personen sinnvoller. Wir denken dabe an Fahrerassistenz-Systeme als an Fahrerlose Systeme oder die Unterstützung von Ärzten, statt deren Ersatz. Dies kann durchaus auch für Versicherungsvermittler gelten.
“Soziale Beziehungen kann man nicht programmieren” (Zitat von Wikinomics). Sie möchten, dass Ihr Versicherungsvertreter und Makler dazu im Stande ist einen besseren, schnelleren und preiswerteren Service anzubieten? Eine entsprechende App kann ihn dazu befähigen diese anspruchsvollen Aufgaben besser durchzuführen.
Was WeFox über die europäische Venture-Szene verrät

WeFox ist ein schweizer Unternehmen das 2014 gegründet wurde. Mittlerweile ist es in Berlin ansässig (gemäß ihrem Crunchbase-Profil; Anm: Schweiz ist nicht einmal Mitglied der Europäischen Union.)
Der Trend, dass Startups mehrere Niederlassungen nutzen (was wir hier geschrieben haben) zeigt den hohen Grad der europäischen Integration auf. Ein Umzug von Zürich nach Berlin ist für ein Startup bald nicht bemerkenswerter als von Kansas nach New York. Die starke kulturelle und sprachliche Verbundenheit überwindet somit die Hürden der nationalen Regulierungen.
Schweiz und Deutschland haben eine gemeinsame Sprache (wie auch Österreich). Die WeFox-Seite ist zur Zeit ausschließlich auf Deutsch. Aktuell scheint es kein Wunsch zu sein im englischen Sprachraum zu vermitteln.
Dies zeigt uns deutlich auf, dass die Post-Brexit-Landschaft in Europa dezentraler wird. Es gibt keine zentralen Drehkreuze mehr. Stattdessen sehen wir zunehmend Netzwerke mit Knotenpunkten die wichtige Funktionen für das gesamte Netz übernehmen. In dieser neuen Welt nehmen Korridore eine Schlüsselrolle ein. Diese Korridore wie z.B. zwischen Zürich und Berlin (Aufgezeigt durch WeFox) sind wichtiger als bisherige Drehkreuze.
Da mein Deutsch ist nicht gut genug ist, um meine Beiträge auf Deutsch zu schreiben, habe ich Karl Heinz Passler (Initiator von InsurTechTalk.com) gebeten diesen Artikel für mich zu übersetzen.

 

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